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Wohnmobil-Routentipp: Nordwest USA/Kanada


Von Tilo Krause-Dünow, Geschäftsführer von CANUSA TOURISTIK

Ich war im Juli und August 2011 drei Wochen mit dem Wohnmobil im Nordwesten der USA und Kanadas unterwegs. Konkret: von Vancouver über Washington State und Oregon in den Norden von Kalifornien und zurück.

Eine Reise voller Abwechslung und Überraschungen mit spannenden Naturerlebnissen, aufregenden Städten und Aktivitäten.

Der North Cascade National Park, ein Nationalpark in Washington State, der von Bergen, Wäldern, Wildbächen, engen Schluchten, endlos vielen Trails und weiten Weiden geprägt wird, begeistert gleich zu Beginn. Dieser Park ist vor allem unter Amerikanern bekannt und für die Europäer definitiv noch ein Geheimtipp. Von dort ging es weiter nach Winthrop, ein charmantes Western-Städtchen mit kleinen Geschäften und vielen Restaurants.

Das Columbia River Valley an der Grenze zum US-Bundesstaat Oregon und die Millionenstadt Portland am Zusammenfluss des Columbia und Willamette River ca. 70 Meilen von der pazifischen Küste entfernt verschaffen den ersten Eindruck dieses fantastischen Küstenstaates. Von dort führte die Reise an die beeindruckenden Oregon Coast. Diese Küstenstraße ist eine der schönsten der Welt und kann in viele kleine Etappen unterteilt werden.

Nächstes Ziel bildete Florence. Die bis zu 170 Meter hohen Sanddünen zu erklimmen oder mit einem Buggy zu erfahren sind ein Muss. Ein großer Spaß! Für mich als Golfer stand natürlich ein Abstecher zum Bandon Dunes Golfplatz, einem der besten Dünen-Plätze der USA, auf dem Programm. Auch hier im Süden, fast an der Grenze nach Kalifornien, gibt es viele großzügige State Parks mit Campingplätzen, die direkt an den Dünen liegen, und auch in der Hochsaison ausreichend freie Kapazität haben.

Nach Überquerung der „Staatsgrenze" zwischen Oregon und Kalifornien erkundete ich auf perfekt ausgeschilderten Wanderwegen den Redwood National Park mit seinen vielen beeindruckenden Mammutbäumen. Von dort geht es wieder in Richtung Norden durch teils verlassen scheinende Westernorte und Reservate. Mein Tipp: Am Klamath River ein oder zwei Nächte auf kleinen Campgrounds in perfekter Lage verbringen und den Zauber der Natur auf sich wirken lassen.

Ein weiterer Höhepunkt ist der Crater Lake National Park mit dem tiefsten See der USA. Dieser wunderschöne Nationalpark ist mir in großartiger Erinnerung geblieben. Über den Küstenort Cannon Beach bin ich durch Washington State über Inseln und die Großstadt Seattle in die großartige kanadische Provinz British Columbia zurückgekehrt.